Beirat

v.l.: Regina Kraushaar (BMG), Andrea Wolff (FAU), Karin Fehres (DOSB), Klothilde Schmöller (DOSB-FVV), Dr. Claudia Vogel (DZA), Walter Schneeloch (DOSB), Iris Escherle (BAMF), Ilse Ridder-Melchers (DOSB), Verena Zschippang (DOSB), Friederike de Haas (BAGSO), Kemal Deniz (BAGIV) (Quelle: DOSB)
v.l.: Regina Kraushaar (BMG), Andrea Wolff (FAU), Karin Fehres (DOSB), Klothilde Schmöller (DOSB-FVV), Dr. Claudia Vogel (DZA), Walter Schneeloch (DOSB), Iris Escherle (BAMF), Ilse Ridder-Melchers (DOSB), Verena Zschippang (DOSB), Friederike de Haas (BAGSO), Kemal Deniz (BAGIV) (Quelle: DOSB)

Am 10. November 2014 fand im Vorfeld der 25-Jahrfeier des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ die erste Beiratsitzung des Projekts „Zugewandert und Geblieben“ (ZuG) in Berlin statt.

Unter dem Motto „Sport für Ältere aus aller Welt“ legt dieses Projekt des DOSB einen besonderen Schwerpunkt auf die Gesundheitsförderung von Migrantinnen und Migranten ab einem Alter von 60 Jahren.

Die Vorsitzende des Beirats, DOSB-Vizepräsidentin Ilse Ridder-Melchers, bedankte sich bei den Beiratsmitgliedern für die Mitarbeit zur Begleitung des vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Projekts. Ilse Ridder-Melchers betonte die steigende Bedeutung des organisierten Sports für ältere Migrant/innen insbesondere aufgrund des demografischen Wandels: laut Bevölkerungsprognosen wird die Zahl der Zugewanderten über 65 Jahren von heute 1,8 Millionen auf 2,8 Millionen in 2030 steigen. Vor dem Hintergrund der damit verbundenen gesundheitspolitischen Herausforderungen und der Auswirkungen auf den organisierten Sport ist es notwendig, sich dieser Zielgruppe zuzuwenden, die in unseren Vereinen wenig vertreten ist. „Aktivität im Alter sei die beste Gesundheitsvorsorge“, so die Vizepräsidentin. Sie unterstreicht damit den wichtigen Ansatz des Projektes, die Älteren für einen aktiven gesunden Lebensstil durch Sport und Bewegung gewinnen zu wollen. Da keine repräsentativen Studien zur Inanspruchnahme von Sport- und Bewegungsangeboten älterer Migrant/innen vorliegen, sei das Projekt und damit auch die Arbeit des Beirats besonders wichtig.

(Quelle: DOSB)